Junge Gemeinde in Corona-Zeiten

Seit ca. einem Jahr begleitet uns Corona nun auch schon in der Jungen Gemeinde.
In dieser Zeit haben wir viele verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, um die JG bestmöglich zu
gestalten.
Anfangs stand bei uns jede Woche ein bestimmtes Thema im Vordergrund, wie zum Beispiel Ostern
oder der Psalm 23. Zu diesen Themen gab es dann immer kleine Impulse und Ermutigungen oder
auch verschiedene Aktionen, um den Alltag zuhause weniger langweilig zu gestalten.
Da uns aber auch der persönliche Austausch gefehlt hat, treffen wir uns als JG mittlerweile jeden
Freitag zu einer Videokonferenz
. Dabei haben wir schon viele spannende Themen gehört und
natürlich kommt der Spaß dabei auch nicht zu kurz.
Wir sind dankbar dafür, diese Möglichkeit gefunden zu haben allen ein Stück weit normale JG
ermöglichen zu können.


Leitungsteam der JG Gahlenz

»Zeit der Klage – Raum für Hoffnung«

Seit einem reichlichen Jahr bestimmt die weltweite Coronapandemie unser Leben in nahezu allen Lebensvollzügen. Dabei haben diese Wochen und Monate Opfer in vielerlei Weise verlangt. Menschen sind an diesem Virus verstorben – oft verbunden mit großer Einsamkeit; ihre Hinterbliebenen hatten keinen Raum, um ihrem Schmerz des Vermissens Ausdruck zu verleihen. Kinder und Jugendliche leiden unter dem Fehlen von erlebter Gemeinschaft, Eltern leisten oft bis an die Belastungsgrenze reichende Unterstützungen, Unternehmerinnen und Unternehmer sehen, bedingt durch die Regelungen des Lockdown, ihr Lebenswerk infrage gestellt – und es lassen sich noch viele weitere Formen in den Blick nehmen, in denen Menschen unter den Folgen der Pandemie leiden.

Vor diesem Hintergrund wollen wir gegenseitig unserer Klage Ausdruck verleihen und gemeinsam nach Zeichen der Hoffnung suchen.

Am Sonntag, dem 18. April, wollen wir im Gottesdienst um 10.15 Uhr in Großwaltersdorf uns an der Aktion Zeit für Klage – Raum für Hoffnung beteiligen.

Wir tun dies mit vielen anderen Kirchen und Gemeinden in unserem Land.

Neue Kantorin für Oederan und Eppendorf in Sicht

In den letzten Monaten gab es auf die freie Kantorenstelle zwei Bewerbungen. Am 11. März hat sich Frau Ulrike Schubert aus Grünhainichen beworben. Sie ist in Waldkirchen schon seit vielen Jahren Kantorin und Gemeindepädagogin und suchte eine neue berufliche Herausforderung. Neben einem Orgelvorspiel und einem Interview gehörte auch eine Chorporbe unter Coronabedingungenen mit zur Bewerbung. Der Kirchenvorstand der Vereinigten Ev.-Luth. Kirchgemeinde Eppendorf hat in seiner Sitzung am 16. März für eine Anstellung von Frau Schubert votiert. Der Kirchenvorstand der anstellenden Gemeinde Oederan hat am 17. März die Anstellung von Frau Schubert beschlossen.

Höchstwahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte (wegen der Kündigungsfrist) wird Frau Schubert eine 70%-B-Anstellung in den Gemeinden Oederan mit Kirchbach und Frankenstein und Eppendorf mit Gahlenz, Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf beginnen. Wir freuen uns, dass damit wieder eine hauptamtliche Person für Kirchenmusik zur Verfügung steht. Zugleich ist deutlich, dass Frau Schubert in den sieben Kirchen nicht alles allein abdecken kann. Wir (und Oederan) sind und bleiben weiterhin auf viele ehrenamtliche Personen angewiesen, die Musik in unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen übernehmen. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die sich da mit ihren Begabungen einbringen. Ein Dankeschön auch an Kantor Hübler aus Flöha, der über lange Zeit die Chöre in Eppendorf und Oederan betreut hat.

Die gemeinsame Kantorenstelle von Oederan und Eppendorf ist auf Beschluss der Kirchenvorstände aus der Zusammenlegung der gekürzten Stellen von Eppendorf (35% C) und Oederan (50% C) hervorgegangen.

                                                                                   Pfr. Tom Seidel

Bibelwoche mit Andreas Riedel

In diesem Jahr soll es in unserer Gemeinde wieder eine Bibelwoche mit Andreas Riedel vom Evangelisationsteam geben. Unter dem großen Thema „Nur ein Herr: Christus!“ wird es in unseren vier Kirchen Bibelabende geben. Beginn ist jeweils 19.30 Uhr. Den Abschluss bildet am Sonntag ein Freistilgottesdienst in Großwaltersdorf um 10.00 Uhr.

Lasst euch dazu herzlich einladen:

    
Mittwoch, 21.4.Nur ein Herr, dem ich folge! (Daniel 1)Kleinhartmannsdorf
Donnerstag., 22.4.Nur ein Herr, der mich versorgt! (Mt. 6,24-34)Großwaltersdorf
Freitag, 23.4.Nur ein Herr, der mich befähigt! (Mt. 5,13-16)Gahlenz
Samstag, 24.4.Nur ein Herr, in dem das Heil ist! (Mt. 13,44-50)Eppendorf
Sonntag, 25.5.Nur ein Herr gibt Leben! (Phil. 1,19-26)Großwaltersdorf

Zur Person von Andreas Riedel:

Der vierfache Familienvater stammt aus dem erzgebirgischen Zschorlau und wohnt heute in Vielau bei Zwickau. Nach seinem Schulabschluss beginnt er die Lehre zum Zimmermann und arbeitet auf deutschen Großbaustellen, die für ihn intensive Lebensschulen sind. Obwohl im christlichen Elternhaus aufgewachsen und Mitarbeiter in seiner Kirchgemeinde, fällt erst 1993 bei einer ProChrist Veranstaltung seine Entscheidung als Christ zu leben. „Billy Graham sprach an diesem Abend nur mit mir!“, so seine Begründung. 1994 beginnt er die Ausbildung am CVJM-Kolleg in Kassel. Danach arbeitete der Jugendreferent in den sächsischen Kirchenbezirken Auerbach und Zwickau. Kurz könnte man sagen: Vom Zimmermann zum Nachfolger des Zimmermanns-Sohnes Jesus Christus. Unterwegs um Menschen auf das hinzuweisen, was sie zum Leben und zum Sterben brauchen.
Andreas Riedel gehört seit 2011 zum Evangelisationsteam.