Gemeindearbeit im Lockdown…

Seit einiger Zeit sind wir nun im Lockdown, vieles ist geschlossen. An ein normales gesellschaftliches und gemeindliches Leben ist zur Zeit der Erstellung der Kirchennachrichten nicht zu denken (Stand: 15. Januar). Wahrscheinlich wird das auch noch eine ganze Weile so weitergehen, sicheres kann man noch nicht sagen. Dazu müsste erst der Inzidenzwert spürbar sinken.

Wir haben uns als Kirchenvorstand überlegt, was in dieser schwierigen Zeit möglich ist und was nicht. Gruppen und Kreise können im Februar und März nicht stattfinden. Falls es bei den Schülern eine Lockerung geben sollte, werden die Christenlehrekinder separat informiert.

Verschieben müssen wir auch unsere erste Konfirmation, die am Palmsonntag in Großwaltersdorf angesetzt war. Die Lage ist einfach zu unsicher.

Stattfinden können unter gegenwärtigen Bedingungen Andachten und Gottesdienste in den Kirchen. Im März beginnen wir auch wieder Gottesdienste in Eppendorf und Kleinhartmannsdorf – auch hier nicht in den Gemeinderäumen, sondern in den Kirchen. Bei einem Inzidenzwert über 200 ist ein Abstand von 2 Metern zwischen verschiedenen Hausständen vorgeschrieben, es muss durchgängig Mund-Nase-Bedeckung getragen werden und es darf auch nicht gesungen werden. Jeder Gottesdienst und jede Andacht sind auf 45 Minuten begrenzt. Das ist anstrengend und nicht schön, aber es gibt trotzdem die Möglichkeit gemeinsam aus der Bibel zu hören, zu beten und einander zu sehen. Vielleicht kann es ein kleiner Ersatz für die ausfallenden Gruppen und Kreise sein.

In der Passionszeit wird es jeweils mittwochabends eine Passionsandacht in unseren verschiedenen Kirchen geben. Auch dazu herzliche Einladung.

Am Anfang des Jahres wurde vielfach auch der Beitrag für die Kirchennachrichten kassiert. Dies ist unter den gegenwärtigen Umständen auch schwer möglich und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

                                                                                           Es grüßt Sie herzlich Ihr Pfarrer Tom Seidel

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