Weltweite Christenheit

Bled in Slowenien (Bild von David Mark von Pixabay)

Der Sommer steht vor der Tür. Für viele ist er mit Urlaub verbunden. Und das bedeutet: mal die Seele baumeln lassen, neue Eindrücke gewinnen und neue Kraft schöpfen für den Alltag.

Es hat etwas für sich, mal von den gewohnten Dingen und Arbeiten Abstand zu haben. Vielleicht besuchen Sie an ihrem Urlaubsort ja auch einmal eine Kirche, einen Gottesdienst? Ich muss gestehen: Ich mache das sehr gern und es ist mir jedes Mal eine Inspiration. Da gibt es z.B. die Autobahnkirchen oder Radfahrerkirchen. Über fünfzig sind es in Deutschland. Sie laden auf dem Weg zu Besinnung und Andacht ein.

Aber auch am Urlaubsort selbst kann man sich Kirchen anschauen. Sie sagen viel darüber aus, wie Menschen in früheren Jahrhunderten ihren Glauben gelebt haben und wie sie es heute tun.

In guter Erinnerung ist mir persönlich eine kleine Gemeinde am Loch Ness in Schottland geblieben. Wir wurden freundlich mit in den Gottesdienst hineingenommen. Manches war erst mal fremd, z.B. das Stehen während des Singens. Aber zugleich war es auch beeindruckend. Von der Predigt habe ich gewiss nicht alles verstanden. Aber nach dem Gottesdienst wurden wir auf eine freundliche Art zu einem Kirchenkaffee ins Gemeindehaus eingeladen. Und da gab es ganz unerwartet noch gute Gespräche. „Wo kommt ihr her. Wie gefällt es euch hier? Was habt ihr schon gesehen?“ Mir ist dieser Sonntagvormittag noch in guter Erinnerung, obwohl es schon einige Jahre her ist. Natürlich macht man nicht immer solche Erfahrungen. Aber es ist schon eine Entdeckung wert: Die weltweite Christenheit ist etwas Erfrischendes für den eigenen Glauben. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Im Namen aller Mitarbeiter und Kirchvorsteher grüßt Sie Ihr Pfarrer Tom Seidel