Gebet in der Coronakrise

(von Dr. Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg)

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.

Danke. Amen

Gemeindearbeit in Zeiten der Coronakrise

Es sind aufwühlende Zeiten, in denen wir gerade leben. Seit Wochen sind nun die Schulen schon geschlossen, jeden Tag gibt es neue Informationen zu Corona. Viele Informationen, die gestern noch galten, sind heute schon überholt. Wer kann da noch sinnvoll planen? Zum heutigen Zeitpunkt (19. März) waren alle Gottesdienste und Gemeindekreise bis 20. April abgesagt. Aber wer will heute schon wissen, ob danach das Leben normal weitergeht? Es sieht ja eher so aus, als ob sich die aktuellen Krise noch eine Weile hinzieht.

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