Schatzinsel geht online

Da wir uns auch in nächster Zeit nicht im Kindergarten treffen können, gibt es von unserem Schatzinselteam von Zeit zu Zeit für alle Schatzinselkinder ein digitales Angebot . Mit kleinen Videos bleiben wir mit euch in Verbindung , so dass wir weiter von einander hören und uns sehen können. In einer Whatsapp-Gruppe können wir uns austauschen  und gegenseitig ermutigen.

Familien mit Kindern zwischen 3 und 6 Jahren, die gerne noch dazu kommen wollen, können sich bei Susann Seidel melden! Tel.: 0176 37556474        

Susann Seidel

Bau am Gemeindehaus Eppendorf

In diesen Tagen wird gerade das Gerüst am Eppendorfer Gemeindehaus gestellt. Sollte nicht durch die Coronakrise alles anders werden, wird in den nächsten Monaten die Außenhülle unseres Gemeindehauses (Dach, Fenster, Fassade) instand gesetzt. Dabei wird es auch zu Beeinträchtigungen in der Nutzung kommen. Im ersten OG wird teilweise in die Decken eingegriffen. Dennoch freuen wir uns, wenn es voran geht. Gern können Sie uns bei dieser großen Aufgabe auch unterstützen. Unser Bauvorhaben hat einen Gesamtumfang von ca. 289.000 Euro. Neben Mitteln des ILE-Programms, der Landeskirche und eigener Rücklagen haben wir 14.500 Euro an Spenden eingeplant. Bis jetzt (Stand 19.3.2020) sind 7.167,00 Euro gespendet wurden, dafür ganz herzlichen Dank. Helfen Sie mit, dass Gemeindearbeit auch in Zukunft in Eppendorf ein Zuhause hat.

Bankverbindung:

  • Kontoinhaber: Ev.-Luth. Kirchenbezirk Chemnitz – Kassenverwaltung
  • Name der Bank: LKG Sachsen eG – Dresden
  • IBAN: DE25 3506 0190 1682 0090 43
  • BIC: GENODED1DKD
  • Verwendungszweck: RT 1233 + Gemeindehaus Eppendorf

Ihr / Eurer Pfr. Tom Seidel

Gebet in der Coronakrise

(von Dr. Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg)

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.

Danke. Amen

Offene Kirche in Oederan

Täglich von 10 – 17 Uhr ist die Kirche geöffnet zum stillen Gebet. Es ist gut, dass wir uns auch in dieser schwierigen Zeit mit unseren Fragen, unserer Not, unserem Zweifel, aber auch unserem Dank an Gott wenden können. Ein Gebet bringt uns zur Ruhe, wir schöpfen Kraft, wir spüren Gottes Nähe. Und Gebete verändern die Welt! In der Kirche liegen Gebetstexte in den Bänken aus. Sie bringen die besonderen Anliegen in diesen Tagen vor Gott. Sie können leise und laut gebetet und auch mit nach Hause genommen werden.

Herzlich Willkommen!

Pfarrerin Cornelia Roßner

Gemeindearbeit in Zeiten der Coronakrise

Es sind aufwühlende Zeiten, in denen wir gerade leben. Seit Wochen sind nun die Schulen schon geschlossen, jeden Tag gibt es neue Informationen zu Corona. Viele Informationen, die gestern noch galten, sind heute schon überholt. Wer kann da noch sinnvoll planen? Zum heutigen Zeitpunkt (19. März) waren alle Gottesdienste und Gemeindekreise bis 20. April abgesagt. Aber wer will heute schon wissen, ob danach das Leben normal weitergeht? Es sieht ja eher so aus, als ob sich die aktuellen Krise noch eine Weile hinzieht.

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Impuls April 2020

In diesen Tagen verbreitet das Coronavirus weltweit Angst und Schrecken. Viele Menschen sind vor allem deshalb verunsichert, weil seine tatsächliche Gefährlichkeit nur schwer einzuschätzen ist und es im Moment weder eine Therapie noch einen Impfstoff gibt. Neben der praktischen Frage, wie man sich angemessen verhält, beschäftigen uns auch tieferliegende Sorgen: Was trägt in einer schweren Krise wirklich? Worauf können wir uns verlassen, wenn es darauf ankommt? In wessen Hand ist unser Leben? Für uns Christen gilt: gute und schlimme Tage, Hoffnungen und Sorgen, unverhofftes Glück und plötzliche Not gehören in unsere Beziehung zu Gott. Wir wenden uns besonders dann an ihn, wenn wir nicht mehr weiter wissen. Jetzt erleben wir einen solchen Moment. Deshalb klagen wir Gott unsere Not und erbitten wir von ihm Zuversicht und Stärke! Zugleich sind wir herausgefordert, manche unserer Haltungen zu überdenken. Wie passt unsere Ängstlichkeit im Blick auf uns selbst zusammen mit der Gleichgültigkeit gegenüber der Not anderer? Was lehrt uns das Coronavirus über unseren Umgang mit Alten und Kranken, Kriegsopfern und Menschen auf der Flucht?

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