Impuls: Advent und Weihnachten …

… wird in diesem Jahr auf jeden Fall anders, so viel scheint festzustehen. Wie, das kann heute noch keiner so richtig abschätzen, allenfalls vermuten. Vieles an Wohlvertrautem werden wir in diesem Jahr schmerzlich vermissen. Aber es gibt auch Gelegenheit Neues auszuprobieren. Vielleicht hilft uns die verordnete Abstinenz von Weihnachtsmärken und vielem anderen ja auch ein Stück zur eigenen Besinnung. Es ist auf jeden Fall hilfreich nicht nur das Anstrengende zu sehen, sondern was in dieser Zeit noch alles möglich ist.

Und machen wir uns bewusst: das erste Weihnachten geschah auch in einer Krisenzeit, zumindest für Maria und Josef. Es war sicher auch eine Krisenerfahrung, das erste Kind unterwegs zur Welt bringen zu müssen.

Gott kommt in Jesus eben nicht in eine heile Welt, die wir zu Weihnachten so gern spielen und nach der wir uns verständlicherweise auch sehnen. Nein, er kommt ins Chaos dieser Welt. Und er macht es doch hell für die, die sich ihm anvertrauen. Das singen wir in unseren Weihnachtsliedern und das feiern wir.

Krisenzeiten gab es in der Weltgeschichte immer wieder, auch Zeiten von Pandemien, die wesentlich schlimmer waren als das, was wir mit Corona erleben.

Von dem bedeutenden Theologen Karl Barth ist ein Ausspruch vom Vorabend seines Todes am 10. Dezember 1968 überliefert: „Ja, die Welt ist dunkel. ….

Nur ja die Ohren nicht hängen lassen! Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern es wird regiert, und zwar hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her!

In dieser Gewissheit grüßt Sie im Namen der Kirchvorsteher und Mitarbeiter

Ihr Pfr. Tom Seidel

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