Bau am Gahlenzer Pfarrhaus

Mit viel Zuversicht sind wir im Frühling diesen Jahres an den Bau des Gahlenzer Pfarrhauses gegangen. Alles schien geklärt, es fanden sich Firmen, die Finanzierung stand, es ging gut los. Geplant war die Erneuerung des Giebels zur Straße zu und die Instandsetzung der ehemaligen Wohnung von Pfr. i.R. Freyer. Doch mit dem weiteren Baufortschritt zeigten sich immer mehr Schwierigkeiten. Die Bausubstanz war wesentlich mehr geschädigt, als es nach den Untersuchungen eingeschätzt wurde. Schließlich musste der gesamte Giebel erneuert werden.

Marodes Balkenwerk im Inneren der Wohnung und viele unvorhergesehene Details taten ein Übriges. Selbst der kleine Gemeinderaum musste vorrübergehend geräumt werden, da nicht feststeht, ob die Decke beim Balkenwechsel darüber in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Gesamtkosten stiegen über unsere vorgesehene Finanzierung. So blieb uns nichts anderes übrig, als die vorhandenen Mittel so effektiv wie möglich zu verbauen. Das heißt konkret: bis zum Wintereinbruch soll die Wohnung äußerlich wieder dicht sein. Danach werden wir einen Baustopp einlegen müssen, haben zugleich um eine Nachfinanzierung bei der Denkmalpflege und der Landeskirche gebeten. Je nachdem, ob uns dies genehmigt oder verwehrt wird, wird es im neuen Jahr weitergehen mit dem Bau der Wohnung oder auch vorerst nicht. Auf jeden Fall sind wir auch für die Instandsetzung des kleinen Gemeinderaumes noch auf Spenden angewiesen.

Der Kirchenvorstand Gahlenz