Wir sind Suchende auf festem Grund.

Wo gehöre ich hin? Wo bin ich zuhause? Wo ist mein Platz? Nicht nur einmal stellten sich mir die Fragen in der letzten Zeit. Neu als Praktikantin in eine, für mich fremde Gemeinde, zu kommen, nicht zu wissen was auf mich zu kommt und wie ich mich einfügen werde, ließ mich nicht kalt.

Sicher ist kaum einer von Ihnen in meiner Situation, aber doch glaube ich, dass den meisten diese Fragen wohl nicht unbekannt vorkommen mögen. Wo kann ich wirklich der oder diejenige sein, der / die ich bin? Wo fühle ich mich wirklich aufgehoben? Alles Fragen, die uns tief im Inneren betreffen, die unruhig machen und bei zu langem Warten auf Antworten auch zweifeln lassen; an uns selbst und auch an Gott.

In meinem Fragen und Ringen um Antworten stieß ich letztens auf eine Aussage, die mich seitdem nicht mehr loslässt:

„Wir sind Suchende auf festem Grund.“

Fragen begleiten uns ein Leben lang. Seien es die genannten oder ganz eigene. Und das Suchen nach Antworten ist dabei auch ganz richtig. Ich will weiter lernen darauf zu vertrauen, dass das Fundament meines Glaubens trägt, dass Gottes „JA“ zu mir unverrückbar steht, auch wenn mich meine Fragen unruhig machen und Antworten noch ausbleiben. Paulus macht mir Mut, wenn er schreibt: 

„Einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“

1. Korinther 3,11

Im Namen aller Mitarbeiter, Kirchvorsteher und Pfarrer Seidel
Ihre Theresa Franke