Hervorgehoben

Vereinigte Ev.-Luth. Kirchgemeinde Eppendorf

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt’s in einen löchrigen Beutel.

Monatsspruch September 2021 aus Haggai 1, 6

Impuls zum Monatsspruch September
Impuls zum Monatsspruch September von Pfarrer Tom Seidel
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Die Kirchennachrichten August&September im Überblick
Erlebnistage 2021
MDR-Reportage über die Erlebnistage 2021
Aktuelle Infos aus unserer Gemeinde
Aktuelle Infos aus unserer Gemeinde
Konzerte und Veranstaltungen
Konzerte und Veranstaltungen
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Gottesdienste und Gemeindekreise
Jahreslosung 2021
Impuls zur Jahreslosung 2021

Gemeindewanderung ins Sternmühltal

Am 3. Oktober wollen wir uns nach dem Kirchweihgottesdienst gegen 11:15 Uhr am Pfarrhaus Eppendorf treffen und zu einer gemeinsamen Wanderung ins Altmühltal starten. Infos zu Mitfahrgelegenheiten und alles Weitere finden Sie hier: Gemeindewanderung 2021 ins Altmühltal

Urlaub Pfarrer Tom Seidel

Vom 25. bis zum 31. Oktober hat Pfr. Seidel Urlaub.
Vertretung hat in dieser Zeit Pfr. Roßner aus Oederan. Wenden Sie sich aber in dringenden Fällen immer zuerst an das Pfarramt in Eppendorf.

Angebot offener Kirchen

Die Gahlenzer Kirche ist täglich von 12-18 Uhr geöffnet.
Sie sind herzlich eingeladen, dort zur Ruhe zu kommen, zu beten und Zeit mit Gott zu verbringen.

Chorkonzert in Oederan

Unter dem Motto „Entbehrung, Hoffnung, Leben.“ lädt der Leipziger Kammerchor zu seinem Konzert am Sonntag, den 3. Oktober 2021 um 16.00 Uhr in die Oederaner Stadtkirche. Die junge Chorgruppe singt unter der Leitung von Andreas Reuter Werke von Palestrina, Homilius, Brahms und Mendelssohn Bartholdy. Die Musik spiegelt die Auseinandersetzung der Autoren von Texten und Musik mit Entbehrungen im Leben wieder. Der erklingenden Musik wohnt dabei die Hoffnung inne. Als Referenzpunkt musiziert ein professionelles Streichquartett zwischen den Chorsätzen Teile aus Bachs „Kunst der Fuge“. So erinnert dieses Konzert an unsere musikalische Heimat in Zeiten der Verunsicherung und lässt uns Kraft schöpfen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht und erbeten.

Grußwort von Pfarrer Tom Seidel

Haben Sie schon mal jemanden angespornt? Ich habe es dieses Jahr im Urlaub getan: Mein Schwager hat am Müritzlauf teilgenommen. Über 20 Kilometer ist er gelaufen. Ich hab mich mit meiner Familie auf halber Strecke postiert und auf ihn gewartet. Erst hat er uns gar nicht bemerkt. Aber wir haben uns lautstark bemerkbar gemacht und ihn so angespornt. Und schließlich sind wir mit dem Auto zum Ziel in Waren vorausgefahren und haben dasselbe noch mal gemacht.

Der Effekt war jedes Mal der gleiche: Das Gesicht des Läufers hellt sich auf und letzte Kraftreserven werden aktiviert.

Aber nicht nur Läufer auf langen Strecken brauchen es, dass man sie anspornt. Der Hebräerbrief im Neuen Testament macht es uns allen zur Aufgabe und zur eigenen Notwendigkeit: „Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken“ (Hebräer 10,24; Monatsspruch Oktober).

Hier ist nicht von einem Müritzlauf die Rede, sondern von unserem Leben als Christen in dieser Welt. Und auch das kann anstrengend sein. Aber wir sind nicht allein unterwegs. Da gibt es Schwestern und Brüder, die mit uns unterwegs sind, die uns im Blick haben und ermutigen. Die in guter Weise auf uns achthaben und die uns hoffentlich auch anspornen nicht aufzugeben.

Das war die Gefahr der Christen, an die der Hebräerbrief geschrieben ist und das ist die Gefahr heute. Ich muss manchmal daran denken, dass ich durch das letzte anderthalbe Jahr doch so manchen aus dem Blick verloren habe. Irgendwie hat oft die Kraft gefehlt mal nachzufragen wie es geht. Vielleicht geht es Ihnen genau so? Dann nehmen Sie doch einfach mal wieder Kontakt auf zu jemandem, von dem Sie schon lange nichts mehr gehört haben!

Und übrigens: Der Hebräerbrief ist nicht nur an Pfarrer geschrieben. Seine Aufforderung geht an alle Christen: „Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.“

Es grüßt Sie im Namen der Kirchvorsteher und Mitarbeiter

Ihr Pfr. Tom Seidel

Konzertreihe in Kleinhartmannsdorf

Am Freitag, den 08. Oktober um 19:00 Uhr dürfen wir in der Kirche Kleinhartmannsdorf wieder Frank Zimpel / Leipzig an der Orgel, bereits sehr gut bekannt  durch beliebte  gemeinsame Konzerte mit Alexander Pfeifer (Trompete) als „Duo Presto“, begrüßen. Erstmals erleben wir ihn diesmal mit der Flötistin Susanne Erhardt aus  Berlin. Susanne Erhardt hat eine Professur für Blockflöte und Klarinette. Konzertreisen führten sie unter anderem in die USA, nach Japan, Australien sowie durch ganz Europa.
Sie ist unter anderem Finalistin im ARD-Wettbewerb Fach Blockflöte und Preisträgerin beim internationalen Wettbewerb „Musica antiqua“ in Brügge/Belgien, leitet  Kurse für Alte Musik an der Musikakademie Rheinsberg und ist eine große Virtuosin auf der Blockflöte.

Der Gottesdienst am Samstag, den 20. November um 17:00 Uhr zum Ewigkeitssonntag wird wiederum ein besonderer mit dem Abschlusskonzert des Kirchenjahres. „De profundis“, aus der Tiefe rufe ich zu dir. Frank Zimpel (Orgel) und Alexander Pfeifer (Trompete) „Duo Presto“ aus Leipzig werden uns, wie bereits 2019, mit einem besonderen Programm erfreuen.

                                                                                                                                         Brigitte Müller

Rückblick: Erlebnistage 2021

Das waren sie also, die 5. Erlebnistage in Gahlenz. Nach dem 5. Mal müsste man eigentlich meinen, dass es eine gewisse Routine gibt. Im Ablauf und im Aufbau war das sicherlich so, aber darüber hinaus war Vieles wieder ganz neu. 

Viele der Kinder waren ein Jahr fast durchgehend Zuhause (keine Klassenfahrten, wenig Ausflüge usw.) und dann eine Woche in Gahlenz, ohne wirkliche Kontaktmöglichkeiten (auch keine Handys). Das war sicher für alle Kinder eine Herausforderung, gerade auch für die Kinder, die das erste Mal dabei waren. 

Im Rückblick kann ich nur staunen, was für tolle Kinder wir haben, die sich aufmachen und diese Zeit mit ihrer Persönlichkeit und Ideen gefüllt haben. 

Das lag sicherlich auch an unseren tollen Mitarbeitenden. Die meisten Jugendlichen waren um die 15 Jahre alt und ich kann nur sagen, dass das eines der besten Teams war, die wir hatten. 

Nicht nur, dass sie ihre Aufgaben sehr gut gemacht haben, sondern sie haben sich mit ihren Ideen (unsere kleine Kampfarena) eingebracht und begleitet. 

Es war auch wieder eine richtig gute Zusammenarbeit mit dem Dorfmuseum – unter der Leitung von Beate Mühl und ihren Mitarbeitenden.

In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal auch einen Tanz eingebaut. Wo am Anfang noch Skepsis war, konnten wir am Ende viel Freude erkennen. 

Ich glaube mit unserem Thema, sich von Gott herausfordern zu lassen und loszugehen, waren wir ganz nahe an der Wirklichkeit der Kinder und der Erlebnistage. 

Auch wir gehen weiter. Wir denken jetzt schon an 2022, denn mit Gott unterwegs zu sein heißt Veränderung und Bewegung. Wir haben viel vor und freuen uns auf das kommende Jahr.  Danke für Ihr Vertrauen und Mitgehen! 

Im Auftrag des Mitarbeiterteams

Dirk Wolf 

Erlebnistage 2021
MDR-Reportage über die Erlebnistage 2021