Hervorgehoben

Vereinigte Ev.-Luth. Kirchgemeinde Eppendorf

Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.

Monatsspruch Oktober 2021 aus Hebräer 10, 24

Impuls zum Monatsspruch Oktober
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Urlaub Pfarrer Tom Seidel

Vom 25. bis zum 31. Oktober hat Pfr. Seidel Urlaub.
Vertretung hat in dieser Zeit Pfr. Roßner aus Oederan. Wenden Sie sich aber in dringenden Fällen immer zuerst an das Pfarramt in Eppendorf.

Angebot offener Kirchen

Die Gahlenzer Kirche ist täglich von 12-18 Uhr geöffnet.
Sie sind herzlich eingeladen, dort zur Ruhe zu kommen, zu beten und Zeit mit Gott zu verbringen.

Sie möchten eine Führung durch die Eppendorfer Kirche? Kein Problem! Bitte wenden Sie sich einfach an Herrn Dieter Arnold unter 01590/5469925 und vereinbaren Sie einen Termin.

Gebetsabend für Flüchtlinge

Die Emmanuel Church ist eine Initiative, die sich vor allem für Flüchtlinge engagiert und inzwischen eine Gemeinde von v.a. iranischen Christen ist, aber auch arabisch sprechende. Gemeinsam mit unserem Gebetskreis in Eppendorf wollen wir einen Informations- und Gebetsabend gestalten.

Die Emmanuel Church sucht zudem auch Unterstützung in verschiedenen Bereichen, worüber wir uns an diesem Abend ebenfalls austauschen wollen.

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Chorkonzert in Oederan

Unter dem Motto „Entbehrung, Hoffnung, Leben.“ lädt der Leipziger Kammerchor zu seinem Konzert am Sonntag, den 3. Oktober 2021 um 16.00 Uhr in die Oederaner Stadtkirche. Die junge Chorgruppe singt unter der Leitung von Andreas Reuter Werke von Palestrina, Homilius, Brahms und Mendelssohn Bartholdy. Die Musik spiegelt die Auseinandersetzung der Autoren von Texten und Musik mit Entbehrungen im Leben wieder. Der erklingenden Musik wohnt dabei die Hoffnung inne. Als Referenzpunkt musiziert ein professionelles Streichquartett zwischen den Chorsätzen Teile aus Bachs „Kunst der Fuge“. So erinnert dieses Konzert an unsere musikalische Heimat in Zeiten der Verunsicherung und lässt uns Kraft schöpfen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht und erbeten.

Grußwort von Pfarrer Tom Seidel

Haben Sie schon mal jemanden angespornt? Ich habe es dieses Jahr im Urlaub getan: Mein Schwager hat am Müritzlauf teilgenommen. Über 20 Kilometer ist er gelaufen. Ich hab mich mit meiner Familie auf halber Strecke postiert und auf ihn gewartet. Erst hat er uns gar nicht bemerkt. Aber wir haben uns lautstark bemerkbar gemacht und ihn so angespornt. Und schließlich sind wir mit dem Auto zum Ziel in Waren vorausgefahren und haben dasselbe noch mal gemacht.

Der Effekt war jedes Mal der gleiche: Das Gesicht des Läufers hellt sich auf und letzte Kraftreserven werden aktiviert.

Aber nicht nur Läufer auf langen Strecken brauchen es, dass man sie anspornt. Der Hebräerbrief im Neuen Testament macht es uns allen zur Aufgabe und zur eigenen Notwendigkeit: „Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken“ (Hebräer 10,24; Monatsspruch Oktober).

Hier ist nicht von einem Müritzlauf die Rede, sondern von unserem Leben als Christen in dieser Welt. Und auch das kann anstrengend sein. Aber wir sind nicht allein unterwegs. Da gibt es Schwestern und Brüder, die mit uns unterwegs sind, die uns im Blick haben und ermutigen. Die in guter Weise auf uns achthaben und die uns hoffentlich auch anspornen nicht aufzugeben.

Das war die Gefahr der Christen, an die der Hebräerbrief geschrieben ist und das ist die Gefahr heute. Ich muss manchmal daran denken, dass ich durch das letzte anderthalbe Jahr doch so manchen aus dem Blick verloren habe. Irgendwie hat oft die Kraft gefehlt mal nachzufragen wie es geht. Vielleicht geht es Ihnen genau so? Dann nehmen Sie doch einfach mal wieder Kontakt auf zu jemandem, von dem Sie schon lange nichts mehr gehört haben!

Und übrigens: Der Hebräerbrief ist nicht nur an Pfarrer geschrieben. Seine Aufforderung geht an alle Christen: „Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.“

Es grüßt Sie im Namen der Kirchvorsteher und Mitarbeiter

Ihr Pfr. Tom Seidel